Goldenes Priesterjubiläum Pfarrer Helmut Schmidt

Am 30. Juli 1961 wurde Pfarrer Helmut Schmidt in Trier zum Priester geweiht. Dies war ihm Anlass, am Sonntag, den 31. Juli 2011 im Eifeldom in Langenfeld Gott zu danken. Es geschah in einem vom Kirchenchor St. Cäcilia festlich gestalteten Gottesdienstes.

 

Es ehrte die Pfarreiengemeinschaft St. Dionysius, St. Quirinus und St. Valerius, dass er diesen Tag mit ihnen gemeinsam feiern wollte, denn es gäben sicher noch viele andere Orte, die für ihn rückblickend Bedeutung haben und dieses Jubiläumsgottesdienstes würdig wären.

alt

Es zeigt die Verbundenheit mit diesen drei Pfarreien, in denen er seit 2004 immer noch als Seelsorger arbeitet und  Dechant Monsignore Josef Schrupp bei der Seelsorgearbeit unterstützend zur Seite steht. Daher sind die Pfarrangehörigen in der glücklichen Lage, dass immer noch ausreichend Gottesdienste stattfinden können. Dies ist die Grundlage eines lebendigen Gemeindelebens.

 

In seiner Predigt ging Dechant Monsignore Josef Schrupp auf die Verdienste von Pfarrer Helmut Schmidt ein und schilderte, dass er in einer Zeit des durch das II. Vatikanische Konzil geprägten Umbruchs zum Priester geweiht wurde. Sein weiteres Wirken als Pfarrer und Regionaldekan wurde maßgeblich hiervon geprägt. Er setzte die Thesen des Konzils vom Volk Gottes in dem Alltag des Gemeindelebens um.

Der Dank aller Pfarreien gilt seinem heutigen Einsatz. Egal ob bei Gottesdiensten, Krankenkommunion, Firmung, Kommunion oder Wallfahrt immer ist er eine hervorragende Stütze für den Dechanten. So ist unvergessen, dass er mit seiner ganzen Kraft zur Stelle waren, als Pfarrer Josef Schrupp längere Zeit krank war.

Es würde ihm aber nicht gerecht, wenn nur von seinem Engagement in den Pfarreien berichtet würde. Er ist überseinen Weihespruch aus dem Brief des Apostel Paulus an die Kolosser: „Betet auch für uns, dass Gott uns eine Tür öffnet für das Wort und wir das Geheimnis Christi verkündigen können“ hinaus gegangen. Ein Großteil seiner Arbeit hat er der Caritas gewidmet. Aktive Nächstenliebe geht eben weit über die Verkündigung von Gotteswort hinaus bzw. ist die logische Konsequenz eben dieses Wortes Gottes.

Er hat den Caritas-Verband Rhein-Mosel-Ahr aufgebaut. Er hat es verstanden, die richtigen Menschen in den Vorstand zu berufen, so dass aus den ehemals drei Geschäftsstellen in Mayen, Andernach und Ahrweiler ein schlagkräftiger Verband wurde, der für die Menschen der Region helfend tätig ist. Seit Gründung des Caritas-Verbandes 1989 ist er der Vorsitzende.
Auf seine Initiative geht die Gründung der Stiftung „Für Menschen in Not“ zurück. Damit hat er sichergestellt, dass dauerhaft und nachhaltig Menschen in allen Lebenslagen geholfen wird, und diese Unterstützung erhalten.

So verzichtete er an seinem Jubiläum auf persönliche Geschenke und bittet um Spenden für das Projekt der Stiftung „frühe Hilfen“, das sich um die Kleinsten und deren Eltern kümmert. Gerade hier sind oft entsprechend dem Namen der Stiftung Menschen in Not, wenn nicht sogar in großer Not.
Für all dies dankte man ihm an diesem Tag ganz herzlich. Abschließend wünschte man ihm noch viel Kraft und Gesundheit, damit er noch lange seine Arbeit ausführen kann. Er wird gebraucht, von den drei Pfarreien und von den Menschen in Not. Leider gibt es nicht so viele Frauen und Männer mit seinem Engagement und Elan. Umso wichtiger ist es, dass er in der heutigen Zeit seinen Dienst versieht.

Mit Gottessegen und -Hilfe, wird er Allen hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Dafür danken wir herzlich Ihnen und Gott schon jetzt.
Im Bürgerhaus in Kirchwald wurde im Anschluss an den Gottesdienst noch gefeiert. In seiner Rede würdigte Landrat Dr. Alexander Saftig nochmals die Verdienste des Jubilares aus Sicht des stellvertretenden Vorsitzenden des Caritasverbandes.

alt

 

weitere Bilder: IMG_3100IMG_3101IMG_3102

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 09:48 Uhr