Kapelle in Döttingen

 

 

altBenediziert: 12.11.1863

Patrone: Hl. Valentin, Fest am 14. Februar, Hl. Lüftildis, Fest am 23. Januar

 

Eine erste Kapelle wurde 1697 von der Gemeinde gebaut. Sie wurde später baufällig und wird beim Bau der Chaussee Mayen-Adenau um 1850 abgerissen. Döttingen blieb viele Jahre ohne Kapelle und die Pilger, die zu den beiden Kapellenfesten Lüftildis und Valentin zu wallfahren gewohnt waren, mussten sich damit begnügen, auf offener Straße ihrem Gebet zu den beiden Schutzheiligen um Befreiung von der Fallsucht und Harthörigkeit obzuliegen, während die Stiftungen in der Kapelle zu Herresbach abgehalten worden sind. Im Jahre 1863 fassten die Bewohner des Dorfes den Entschluss, sich ans Werk zu geben. Sie bestritten alle Unkosten mit Ausnahme eines kleinen Quantums aus der Gemeindekasse, aus ihren eigenen Taschen, und hatten bald die Kapelle errichtet.

 

altDer Altar wurde erneuert, die notwendigsten Geräte angeschafft, Herr Landrat Fonk schenkte eine Leinwand und zwei kupferne Leuchter. Es folgten noch andere Geschenke und so konnte dann die Kapelle am 12. November 1863 benediziert werden. Die Feier nahm Herr Dechant Parsch aus Adenau im Auftrag des Hochwürdigsten Bischofs Arnoldi vor. Der barocke Altaraufsatz hat in der Mittelnische die Muttergottes mit dem Kind, links und rechts die Statuen der Kapellenpatrone. Im Pfarrhaus wird das "Döttinger Männchen" aufbewahrt, eine kleine Holzstatue, einen Mönch darstellend, der früher bei wehen Augen angerufen wurde, "weil er selbst keine Augen hat".

 

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